Four in Hand Krawattenknoten

Dieser Knoten, altmodisch manchmal noch 'Vierspänner' genannt, läuft nicht umsonst auch unter Bezeichnungen wie 'einfacher Knoten' - er ist sehr leicht zu binden und sieht auch beim Krawatten-Neuling schon Anhieb gut aus. Der Knoten ist ausgesprochen vielseitig: Mit Unterschiedlichen Stoff-Qualitäten passt er zu fast jeder Kragenform.

Der Einstiegknoten

Der Four-in-Hand ist immer noch der 'Einstiegknoten' den jeder Junge von seinem Vater lernt. Daher begegnet er uns auch unter so unterschiedlichen Namen wie 'italinischer Knoten' oder 'altdeutscher Knoten' - je nach dem Land, das glaubte, diesen einfachen Knoten entdeckt zu haben. Noch ein Plus: die Krawattenschonende Bindetechnik!

Hintergrund der Four in Hand Krawattenknoten

Viele seiner Träger bemühen sich, ihn 'gerade' hinzubekommen. Das Charakteristikum des Four in Hand ist seine Asymetrie! Gerade dadurch bietet er sich nicht nur als Einsteigerknoten an, sondern auch für alle Krawattenträger, die etwas Individualität und Pfiff demonstieren möchten. Ist Ihnen ein symmetrischer Krawattenknoten wichtig, werden Sie mit einem einfachen Windsor vermutlich glücklicher.

Geschichte der Four in Hand Knoten

Der Four in Hand scheint, wie einige andere Krawattenknoten auch, aus einem Seemannsknoten (zwei halbe Schläge) entstanden zu sein. Über die Entstehung des Namens 'Four in Hand' oder 'Vierspanner' gibt es verschiedene Theorien. Zu der Zeit, als er aufkam, gab es noch vierspännige Kutschen, deren Kutscher die Zügel der Pferde angeblich mit diesem Knoten zusammenbanden, wenn sie pausierten.
Andere Quellen besagen, die Kutscher hätten ihre Schals mit diesem Knoten versehen um den Hals getragen. Oder diese Kutschen durften nur von Männern gelenkt werden, die eine Art Krawatte trugen. Außerdem gab es zur selben Zeit einen Londoner Herrenklub mit diesem Namen, dessen Stammgäste den gerade in Mode gekommenen Langbinder (eine kurze Einführung) mit diesem Knoten trugen und dadurch angeblich populär machten.

Four in Hand Knoten

 

 

Auf einen Blick:

  • asymetrisch
  • für schmale bis breitere Kragen
  • für jeden Krawattenstoff
  • der klassischen Knoten
  • selbstlösend
  • für alle Anlässe

 

Quelle: Krawattenknoten, Nina Pohlmann