Windsor Knoten

Dieser Knoten ist keineswegs eine Erweiterung des einfachen Windsor, denn er wird ganz anders gebunden. Greifen Sie wirklich nur bei einem Hemd mit extrem weit gespreitztem Kragen zu diesem Knoten!

Hintergrund der Windsor Krawattenknoten

Der Herzog von Windsor, nach dem der Krawattenknoten benannt wurde, hat ihn nicht erfunden. Um aber gerade dem Herzog von Windsor in modischen Fragen nachzueifern, gab es eine Zeit, in der jeder diesen Knoten trug.
Trägt man diesen voluminösen Knoten zu normalen Hemdkragen, hebt er die Kragenspitzen ab, was sehr unvorteilhaft aussieht. Er gilt zudem als etwas spießig.

Geschichte der Windsor Knoten

Sie können den Windsor statt mir Zierfalten auch mit einem 'Grübchen' verschönern. Im Grunde genommen ist das 'Grübchen' auch eine Zierfalte, und zwar eine kurze, ellipsenförmige Falte, die mittig direkt unterhalb des Knotens sitzt. Für das Grübchen drücken Sie, wenn der Knotenvorgang fast abgeschlossen ist, der Krawattenstoff direkt unterhalb des Knotens. Halten Sie währenddessen mit der andere Hand den Knoten. Während Sie die Delle weiter hineindrücken, schließen Sie mit der andere Hand den Knoten. Es bildet sich eine mittlere Zierfalte, die Sich bis auf das oberste Stückchen wieder aus dem Stoff herausdrücken. Da die Falte sehr kurz ist, hält dieses Grübchen nicht so lange wie die seitlichen Zierfalten.

Windsor Knoten

Auf einen Blick:

  • symmetrisch
  • für weit gespreizte Kragen
  • für schmale Krawatten
  • für leichte oder geschmeidige Stoffe
  • selbstlösend
  • kaschiert mit breiten Krawatten einen langen Hals
  • harmonisch zu einem kantigen Kinn

Quelle: Krawattenknoten, Nina Pohlmann